Die süße Rebellion“ – Grenzen? Ja bitte. Hauptsache, wir können sie verschieben.
In diesem Blogartikel geht es um die süße Rebellion des Lebens: warum wir Grenzen nicht fürchten sollten, sondern sie brauchen, um darüber hinauszuwachsen. Der Text zeigt wie Eskapismus und Ausprobieren keine Schwächen sind, sondern kreative Kräfte, die uns helfen, herauszufinden, wer wir wirklich sind. Eine ermutigende, freche Einladung an alle, die noch zögern, endlich ihre eigenen Linien zu ziehen – und zu überschreiten.
12/3/20252 min read
Es gibt diesen wunderbaren Punkt im Leben, an dem dir plötzlich auffällt, dass du jahrelang versucht hast, in irgendeine Form zu passen – und dann realisierst du, dass die Form nicht mal hübsch war. Irgendwo zwischen Zukunftsangst, schlechtem Schlaf und dem Gefühl, alles falsch zu machen, passiert dann etwas Magisches: Du bekommst genug davon.
Genug davon, angepasst zu sein.
Genug davon, perfekt zu wirken.
Genug davon, dich selbst klein zu machen.
Und genau dort beginnt sie: die süße Rebellion. Nicht die laute Version mit Fackeln und Mistgabeln. Sondern die viel Gefährlichere: die innere.
Die meisten Menschen reden ja von Grenzen, als wären sie Naturgesetze. Als müsste man sie respektieren, ehren, anbeten. Dabei sind Grenzen in Wahrheit eher wie schlecht gezogene Linien in einem Malbuch: jemand hat sie hingelegt – aber wer hat gesagt, dass du sie einhalten musst?
Eskapismus bekommst du in dieser Welt sofort als Schwäche ausgelegt. „Reiß dich zusammen“, „Stell dich der Realität“, „Du kannst nicht immer fliehen.“
Doch Überraschung: Ohne Eskapismus würdest du vermutlich gar nicht wissen, dass es andere Möglichkeiten gibt. Deine Tagträume, deine Musik, deine geheimen Fantasien davon, wer du sein könntest – das ist kein Davonlaufen. Das ist Generalprobe. Kreatives Überlebenstraining. Vision 1.0.
Dann kommt der Punkt, an dem du etwas tust, was manche Menschen in deinem Umfeld furchtbar irritiert: Du probierst Dinge aus. Dinge, die nicht sicher sind. Dinge, die nicht in ihren Karriereplan passen. Dinge, die potenziell peinlich sein könnten.
Mut, nennen es die einen.
„Bitte tu das nicht“, nennen es die anderen.
Aber Mut fühlt sich nie heroisch an. Mut fühlt sich an wie Herzrasen, verschwitzte Hände, und der Gedanke: „Hoffentlich sehe ich dabei nicht komplett idiotisch aus.“
Spoiler: Doch. Wahrscheinlich schon. Und es ist absolut egal.
Wir brauchen Grenzen, weil man nur Dinge verschieben kann, die vorher da waren. Ohne Grenzen wäre Rebellion ja irgendwie langweilig. Du kannst keine Wand einreißen, wenn alles nur Luft ist. Also danke, Grenzen, dass ihr existiert. Ihr macht uns kreativer, wacher, lebendiger.
Die süße Rebellion ist kein Weltuntergang. Sie ist ein Anfang. Ein Statement. Ein geflüstertes „Ich glaub, ich mach das jetzt einfach.“ Sie ist die erste echte Entscheidung, die du triffst, weil sie sich nach dir anfühlt – nicht nach Erwartungen, nicht nach Regeln, nicht nach irgendeinem Plan, der eigentlich nie deiner war.
Wenn du gerade denkst, du bist verloren: Vielleicht bist du zum ersten Mal genau da, wo du hingehörst. An der Startlinie.
Mit Herzklopfen.
Mit Angst.
Mit Zuversicht.
Und der leisen Ahnung, dass du gerade anfängst, deine Welt zu verschieben.
Wenn dir diese Rebellion geschmeckt hat, dann wirst du meine Bücher lieben.
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Diese Seite enthält Spuren von Sarkasmus und Cocktails.
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